



ENB Liedbachtalbrücke, A 1 - Taktschieben
Zusammenfassung
Die bestehende Liedbachtalbrücke hat nur noch eine beschränkte Betriebserlaubnis und muss ersetzt werden. Der Ersatzneubau wird nach Herstellung per Querverschub an die Position gebracht.
Das Projekt
Die ENB Liedbachtalbrücke an der A1 wurde als Spannbetonbrücke mit einem doppelt ausgeführten Hohlkastenquerschnitt realisiert.
Das Bauwerk besteht aus zwei Überbauten mit einer Länge von jeweils rund 330 m.
Die Herstellung erfolgte im Taktschiebeverfahren, wobei die Überbauten abschnittsweise in Taktlängen von etwa 30 m gefertigt und in ihre Endlage vorgeschoben wurden.
Durch dieses Bauverfahren konnte die Brücke wirtschaftlich und mit geringen Eingriffen in das darunterliegende Gelände erstellt werden.
Leistungen im Detail
Vorspanntechnik, Brückenbau:
- internes Litzenspannverfahren mit nachträglichem Verbund externes Litzenspannverfahren Typ E
- internes Litzenspannverfahren L15 nach Z-13.1.- 114
- 670 to Spannstahl L15
- 124 Spannanker L15
- 124 einbetonierte festanker L15
- 740 Feste Übergreifungskopplung L22
- Externes Spannverfahren nach Z-13.73-110123
- 300 to Spannstahl -96 Spannanker L15E
- 96 festanker L15E Ca. 700 Umlenkstellen
- Anspannen Vorbauschnabel mit Spanngliedern, L7, L9 und L12
- Spannen im Hohlkasten
Herausforderungen
- Doppelter Hohlkaten, sehr breit, sehr viele Spannglieder, die eingeschossen werden müssen in engem zeitlichem Rahmen.