BW 2, Trebeltalbrücke West, A 20

Zusammenfassung

Das Bauwerk BW 2 der Trebeltalquerung an der A20 ist Teil des Ersatzneubaus im Bereich des Moors bei Tribsees. Es umfasst eine rund 537 m lange Brücke, die im Zuge der Sanierung des nicht mehr tragfähigen Dammbereichs errichtet wurde. Zusammen mit weiteren Teilbauwerken entsteht die längste Talbrücke Mecklenburg-Vorpommerns.

Das Projekt

Baugrundgutachten haben ergeben, dass der gesamte Damm über seine knapp 800 Meter Länge nicht mehr dauerhaft tragfähig ist. Er wird abgetragen und durch drei Teilbauwerke ersetzt. Das erste Bauwerk ist eine sogenannte Bodenplatte von 216 Metern Länge, die sich an die bestehende Fahrbahn aus Richtung Westen kommend anschliesst. Es folgt eine 537 Meter lange Brücke. Östlich der bestehenden Trebeltalbrücke wird eine dritte Brücke von 75 Metern Länge errichtet, da auch dort ein Teil der Gründung mit dem CSV-Verfahren durchgeführt wurde. An dieser sind bislang keine Schäden aufgetreten. Im Rahmen der sowieso erfolgten Vollsperrung wird dieser Abschnitt „prophylaktisch“ gleich miterneuert. 

Für die neue Querung des Moors bei Tribsees wird eine konventionelle Gründung hergestellt ähnlich der Trebeltalbrücke. Diese ist von den Setzungen nicht betroffen. Mit dem gesamten Bauwerk entsteht die längste Talbrücke Mecklenburg-Vorpommerns mit einer Gesamtlänge von fast 1500 Metern. Die Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn in Richtung Rostock/Lübeck begannen am 19. August 2019. 

Leistungen im Detail

  • Vorspanntechnik, Brückenbau:
    • internes Litzenspannverfahren mit nachträglichem Verbund