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Unstruttalbrücke

Die Unstruttalbrücke quert die Trasse, im Zuge der Neubaustrecke Erfurt–Halle/Leipzig (NBS), nördlich der Gemeinden Karsdorf und Wetzendorf das weitläufige Unstruttal. Die Konstruktion der Unstruttalbrücke wird nach aktuellstem Stand der Ingenieurbaukunst errichtet. Die Fahrbahn verläuft auf hintereinander liegenden fugen- und lagerlosen Stahlbeton-Trägern. An deren Enden wird die Temperaturverformung durch spezielle Vorrichtungen aufgenommen.

In einem ehemaligen Tagebau muss der Boden dynamisch verdichtet werden. Die Fahrbahnträger entstehen als Spannbetonüberbau abschnittsweise von den beiden Endpunkten, den Widerlagern her. So genannte Vorschubgerüste arbeiten sich dabei taktweise über das Tal. Vorauseilend werden die Pfeiler und Bögen errichtet, auf sich dann der fertige Überbau stützt.


Bauherr
: DB Netz AG

Auftraggeber: ARGE Alpine Bau Deutschland AG NL Leipzig/Halle; Berger Bau GmbH,Berlin

Planung: DB ProjektBau GmbH, Konstruktiver Ingenieurbau, Leipzig Schlaich Bergermann und Partner, Stuttgart

Spezielle Kennzahlen zum Projekt