BBV Systems

Litzenspannverfahren

Wir verfügen über technische Zulassungen für interne und externe Vorspannsysteme und die erforderliche Fachkompetenz für die Ausführung von Vorspannarbeiten. Mit Verabschiedung der ETAG 013 (Leitlinie für die Europäische Technische Zulassung für Bausätze zur Vorspannung von Tragwerken) im Juni 2002 wurde der erforderliche Prüfumfang für Spannverfahren europaweit neu festgelegt. Gemäß diesen Prüfrichtlinien sind unsere Systeme europäisch und national zugelassen.

Unsere Spannverfahren mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung oder mit europäischer Zulassung und nationaler Anwendungszulassung für ETAs, die im Anwendungsbereich der DIN 1045-1 gelten, können auch für Bauwerke im Anwendungsbereich von DIN EN 1992-1-1:2011-01 in Verbindung mit DIN EN 1992-1-1/NA:2011-01 eingesetzt werden.


Spannverfahren mit nachträglichen Verbund

Das Spannverfahren ist für den Einsatz von Spanndrahtlitzen der Güte St 1660/1860 ausgelegt. Für die Spannglieder werden Spanndrahtlitzen mit einer Nennquerschnittsfläche von 140 mm² oder 150 mm² verwendet. Die Spannglieder werden in Bündeln von 3 bis 31 Litzen entweder als Fertigspannglieder direkt auf die Baustelle angeliefert oder vor Ort hergestellt. Alle Spanngliedtypen sind durch feste oder bewegliche Kopplungen koppelbar. 

Spannverfahren ohne Verbund, intern

Ein internes Spannverfahren ohne Verbund besteht aus einem oder mehreren einbetonierten und nachträglich vorgespannten Spannlitzen. Jede Litze wird durch einen PE- Mantel umhüllt und der Zwischenraum zwischen PE-Mantel und Litze ist mit einem Korrosionsschutzmittel verfüllt (Monolitze). Dadurch entfällt das Verpressen der Hüllrohre, was deutlich kleinere Durchmesser der Spannkabel ermöglicht und somit die Anwendung der BBV Systeme für dünne Bauteile wie Hochbaudecken, Fahrbahnplatten, Silos und Türme.

Spannverfahren ohne Verbund, extern

Bei externen Spannverfahren verlaufen die Spannglieder außerhalb des Betonquerschnitts, aber innerhalb der Bauteilhöhe. Beim BBV System EMR werden Monolitzen verwendet. Die Monolitzen eines Spanngliedes verlaufen in einem gemeinsamen Hüllrohr. Dieses Hüllrohr dient dem zusätzlichen mechanischen Schutz. Beim BBV System E werden die Spannlitzen eines Spanngliedes in einem gemeinsamen Hüllrohr geführt. Nach dem Verlegen der Hüllrohre und dem Einbau der Spannlitzen auf der Baustelle wird der komplette Hüllrohrstrang mit heißer Korrosionsschutzmasse verfüllt. Beide Systeme gestatten ein planmäßiges Nachspannen und Auswechseln der Spannglieder.

Spannverfahren mit nachträglichen Verbund

Spannverfahren ohne Verbund, intern

Spannverfahren ohne Verbund, extern